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Tag 5 - 28.03.2010

Nebel. Und definitiv der Tag von Murphys Law. Erst haben wir die eine Abfahrt verpasst, dann hat der Kamera-Akku gestreikt und die Stimmung beim Springen war auch irgendwie komisch. Na gut, es hat das richtige Team gewonnen, was bei 10 norwegischen Teams jetzt nicht ganz so schwer war wie sonst, aber ja. Man kanns nur schwer in Worte fassen. Irgendwie gings so hopplahopp, obwohl die sich nicht besonders beeilt haben. Es waren total wenig Zuschauer und irgendwie war das auch sonst so… tja… hm… dafür fehlen uns die Worte. Hinterher hatten es jedenfalls alle sehr eilig in ihren wohlverdienten Urlaub zu kommen.

Kleine Kameras sind einfach nicht für sich bewegende Objekte geeignet und die Hopper wollten einfach nicht stillhalten!

Zwischendurch gabs natürlich schon lustige Momente, Axu und Tom jubelten immer, was das Zeug hielt; ein Kinderwagen als Kuchentheke; Tom, der dem Schanzentaxi nachjagte; Jungs, die einen doch ziemlich steilen Abhang herunterrutschten; kleine Kinder, die von JEDEM Springer ein Autogramm wollten; einer alternden Diva muss aufs Podest geholfen werden ;-), Kenny wollte die Handschuhe nicht mit Tom tauschen.


Hier noch der Vollständigkeit halber das Ergebnis: Team Akershus (Tom, Bjørn Einar, Vegard Swensen, Rune Velta) vor Team Nord Trøndelag (Anders B., Vegard Hauko Sklett, Andreas Stjernen, Johan Martin Brandt) vor Team Oppland (Kenny, Axu, Robert Johanson, Bjerkizz). Team Buskerud (AJ, Thomas Lobben, Jan Fuhre, Mats Berggaard) wurde 4. Allerdings tauchte Muffi nicht zur Siegerehrung auf, das fanden nicht nur wir eher schwach, sondern auch seine Teamkameraden, die offenbar nichts davon wussten (zumindest Thomas nicht). Dafür tauchte der Pudel plötzlich auf, sowas nennen wir ja eine extreme Überdosis für uns!

Die Bodenwellen sorgten auch diesmal für eine unterhaltsame Fahrt, dieses kleine Autochen ist wirklich sein Geld wert *g*. Ohne uns zu verfahren sind wir beim Hostel auf dem schon fast angestammten Parkplatz vor der Tür gelandet und versuchen nun, unsere Frustration ob dieses komischen Hopptages zu verarbeiten.

1 Kommentar 28.3.10 18:21, kommentieren

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Aufwachen und draußen schifft es. Na ganz toll! Nach einem anstrengendem Frühstück (aufgetusste Amigirls und superalberne Chinesen an den Nachbartischen) noch mal kurz online, da dann der nächste Dämpfer, aber immerhin die Adresse vom Autoverleih.

Murphy schlug weiter zu, als wir im Narvesen ein Enkelbillett kaufen wollten, man muss ja schließlich nicht schon nass am Auto ankommen,  war ein Typ vor uns, der seine Kippen mit 100 Euro bezahlen wollte. Hallooo?!?! Wir sind in Norge?!? Das zog sich hin und deshalb verpassten wir unsere Trikk und da Samstag war, mussten wir eine ganze Weile warten.

Immerhin ließ sich der Autovermieter leicht finden und auch wenn die arme Frau ganz verwirrt war, dass Deutsche keine Personennummer haben, konnten wir unser Autochen abholen. Ein schöner türkis-metallicfarbener Peugeot. Den würden Betina und ich glatt behalten *g*.


Und dann gings also wirklich los zur NM!

Die Strecke nach Vikersund ist total schön, jedenfalls sobald man von der Autobahn runter ist und erst recht dann am noch zugefrorenen Sund. Außerdem sind da sehr nette Bodenwellen, da kann man schon mal fürs Springen üben ;-)

Immerhin hörte es auf zu regnen und wir kamen wohlbehalten am Hoppsenter Vikersund an. Der Probedurchgang lief zwar schon, aber das war nicht so tragisch. Wir bzw. vor allem Betina, konnten tolle Fotos machen und es klarte immer mehr auf, bis wir in strahlendem Sonnenschein standen und das bis auf eine Wolkenbank den ganzen Nachmittag über. Es war wirklich unglaublich und zwar unglaublich schön =) und natürlich auch warm, sehr angenehm. Die Jacken konnte man zum Draufsitzen benutzen, man musste bloß aufpassen, dass man nicht damit Schlitten fuhr *g*


Von einem tollen Springen mal abgesehen gab es auch sonst viele schöne Kleinigkeiten zu beobachten. Schneeverrückte Hunde; knuffige kleine Kinder, die Anette am herunterhängenden Sprunganzugs-Ärmel zupften und einen Hund mit Schnee bewarfen; coole kleine Kinder mit Fernglas oder Sonnenbrillen; Arne, der einen Hund veralberte; einen, der gut und gern BER’s Bruder hätte sein können, es aber nicht war (der war aber auch da); Mütter, die ihre angepissten Springer-Sprösslinge getröstet haben; die etwas andere Materialkontrolle; Norweger, die ob der Sonne sofort den Sommer ausriefen…

Die Siegerehrung war auch sehr lustig, allerdings würde uns doch sehr interessieren, wer die Flying Team Vikersund-Jacke mit den Unterschriften der Sieger, die Clas und Arne fabrizieren ließen, bekommt.

 Zuerst wurden die Buff-Norges-Cup Gewinner geehrt und da gab es so viel Zeugs, dass sowohl die Mädels als auch die Jungs es kaum tragen konnten. Gelitten hatte auch der eine Trønderhopper, der als erstes mit Urkunde und kleinem Glaspokal (die sahen aus wie so ein Milchglas-Teelichthalter) geehrt wurde und daraufhin von allen seinen Kameraden verdonnert wurde, den Rest für die abzuholen. Ein müder Daniel Forfang, der sich an Hoppski abstützen musste; ein sehr verlegener Vegard *gg*; ein knuffiger anderer Vegard; begeisterter Bjerk; Champus für Bjørn, ein entsetzter Henning…


Auf dem Rückweg sah der Sund in der Sonne noch schöner aus und die Luft war hmmmmmm. Zum Glück konnte man auf der Seite deutlich besser anhalten und Fotos schießen. Den Sonnenuntergang haben wir zwar ganz knapp verpasst, aber war trotzdem toll!

Ein klein wenig haben wir uns verfahren, aber den Weg auch ohne Navi, welches kurz vorm Ziel anfing zu spinnen, gefunden. Und noch einen Parkplatz direkt vor der Tür bekommen, da kann man sich nun wirklich nicht beschweren.

Zwecks Essensbeschaffung noch mal kurz unterwegs und noch mal bei dem Laden mit der Kuh vorbei und siehe da, wir entdeckten noch ein paar neue Kleinigkeiten *g*

1 Kommentar 27.3.10 23:31, kommentieren

Tag 3 - 26.03.2010 - Nachtrag

Sind durch die dunkle Stadt gelaufen und es war teilweise äh ja, nun… sehr äh ja. Wir wissen zwar nicht, ob die zwei Kerle das Fahrrad tatsächlich haben mitgehen lassen, aber wundern würde es uns nicht weiter. Andere meinten, sich laut grölend durch die Straße jagen zu müssen.

Wir kamen nach einem kurzen Kiwi-Besuch (es gibt NORGE-Pringels!!!) aber doch wohlbehalten bei Marcel und Tine an. Interessante Gespräche, viel zu lachen, meeeega-leckeres Essen – Reeeeker! – der Abend verging wie im Flug. Und dann bekamen wir sogar noch Taxi-Service zum Hostel, takk takk! =))

27.3.10 23:17, kommentieren

Tag 3 - 26.03.2010

bisher: fauuuuuul, fauuuuuul, fauuuuul. 

und nein, das liegt nicht dran, dass es draußen grauer als grau ist! 

es gibt da so einen Rücken, der eine Pause braucht, schließlich wird das WE anstrengend genug. 

heute Abend gibts Reker bei Marcel und Tine =)))

26.3.10 17:25, kommentieren

Tag 2 - 25.03.2010

Nachdem es ja gestern Abend regnete, bekamen wir mehrfach die Ermahnung, heute trotzdem rauszugehen, egal, wie das Wetter auch sei. Ehrlich gesagt blieb uns eh nicht viel anderes übrig, denn unser Zimmer ist nun nicht gerade ein Ausbund an Gemütlichkeit und trotz dem am Morgen entdeckten Schanzenblick (das Ding ist nachts NICHT beleuchtet, tz!) hätte uns wohl ein ganzer Tag darin in tiefe Depressionen gestürzt. Es sei denn, wir hätten die ganze Zeit unter dem wahrhaft göttlichen Nass in der Dusche gestanden, denn das Wasser ist einfach soooooo weich, unglaublich.  Aber das kann man wohl nur zu schätzen wissen, wenn man normalerweise jeden Morgen unter einem halben Kalkregen steht, so wie wir!

Das erste Mal bewegten wir uns durch die kühle Morgenluft, um 3 Eingänge weiter unser Frühstück einzunehmen. Auch hier befiel uns sofort wieder die extreme Sehnsucht nach Lillehammer, denn das hier war mehr als spartanisch. Die Restauranttesterin am Nachbartisch war auch alles andere als zufrieden und beschwerte sich gleich bei dreien ihrer Telefonpartner über die magere Auswahl. Wenigstens war der Kaffee gut!  Unglaublicher Weise kam schon während wir noch dort saßen, bereits die Sonne zum Vorschein, weshalb wir beschlossen, uns gleich auf den Weg zum Kollen zu machen.

Noch mal zurück ins Zimmer, der erneute, aber letztendlich doch erfolgreiche Kampf mit dem komischen Zimmerschlüssel, anziehen, Zeug zusammenpacken und dann gings los. Erst mit der Trikk (Straßenbahn), dann mit dem Bus als T-Bane-Ersatzverkehr und den Rest dann zu Fuß.


In der Holmenkollenstube war die Entwicklung der Schanze von einer kleinen Bretterkonstruktion bis zu dem heutigen Metallgestänge in 4 Dioramen zu sehen. Vom Balkon dann in Natura. Hinter uns wurde die Tür geschlossen und das, wie wir wenig später feststellten, richtig. Wir kamen nicht mehr hinein und da der Raum auch leer war, hatten wir da mit einem Mal ein kleines Problem. Nur gut, dass das Geländer zu einer weiteren Terrasse mit Treppenabgang nicht allzu hoch war, wir trotz unserem fortgeschrittenen Alters sportlichen Ehrgeiz entwickelten, sind wir einfach drüber geklettert.

Die Aussicht über die Stadt und das Fjord sind einfach toll und in der Ferne schien immer noch die Sonne.  Wir sind dann auch noch durch fast verbotene Gefilde gestapft, haben mal das „Baustelle – kein Durchgang“-Schild ignoriert und haben uns die neue Konstruktion von Nahem angeschaut. Schon interessant! Vor allem, dass sie einfach über einen Teil der alten Schanze drüber gebaut haben.  Allerdings wurde auch mehr als deutlich, dass das Springen mehr oder weniger improvisiert worden war, da ist noch ziemlich viel Baustelle…

Als nächstes sind wir von der Haltestelle Majorstuen zum Vigelandspark spaziert. Und es hatte sich zwar vorher schon angedeutet, aber dann… SONNE!!! Wir konnten gar nicht damit umgehen! Zum Glück boten die Skulpturen eine gelungene Ablenkung  (und Schatten ;-).

Noch einen Rückweg durch den Park zur T-Bane, um uns mit Karo zu treffen. Kaffee, Tee und Boller in der tollen neuen Studentenbude, war echt schön! =))

Noch mal Bus, dann wieder Trikk, die Tageskarte hat sich heute wirklich gelohnt. Allerdings mussten wir uns wenig später doch tatsächlich fragen, wer eigentlich das Ticket zahlen muss, wenn ein Pudel mit einem Mops mitfahren will. Die Welt ist eben doch ein Dorf!

Ach ja, die Tendenz zu dunklen Autos , dazu am besten noch in SUV-Form, ist nicht zu übersehen. Wir sind sogar über einen schwarzen Rexton gestolpert, leider ohne entsprechenden Inhalt.

Nach einer kurzen Pause sind wir dann noch mal in Richtung Gewimmel aufgebrochen und in dem einen Intersportladen gab es zwar keine Norgeflaggenbuffs, aber dafür die OL-Jacken. Leider sowas von unbezahlbar, dass uns die Freude ganz schnell wieder verging. Zur Kompensation musste ich mir einen OL –Drink von Tine kaufen *g*.

Leider konnten wir die Unterwäsche-Studien nur in einem Laden mit Fotoaufnahmen belegen, so dass ihr euch, was den Rest anbelangt, leider allein auf unser fachkundiges Urteil verlassen müsst, aber dennoch: grausam, grässlich, augenkrebs verursachend!

Später habe  ich zwei reduzierte Bücher, kleine Mitbringsel und ein schickes Hemd für den Snirper (dringendst benötigt), erstanden.  Gegessen haben wir auch noch was und dann erneut die dagskort ausgenutzt und sind mit der Trikk zurückgefahren.  Als nächstes werden wir uns ins internetbestückte Foyer setzen, auf dass ihr unsere Ergüsse auch lesen könnt ;-)

1 Kommentar 25.3.10 20:24, kommentieren

Tag 1 - 24.03.2010

Nicht genug, dass zu Hause schönster Sonnenschein und 16 ° herrschten, nein, der Busfahrer zum Flughafen meinte es zudem auch noch besonders gut und ließ die Heizung laufen. Dementsprechend weichgekocht und verdurstet kamen wir also in Hahn an.

Diesmal gab es keinerlei Gepäck- oder Eincheck-Probleme und auch die Leute an der Gefahrgutkontrolle wirkten etwas entspannter als das letzte Mal. Aber gut, wir hatten ja auch keine bösen Wärmeteile im Handgepäck.

Das Boarding ging ziemlich schnell vonstatten, was wohl den armen Chefstuart total überforderte, so dass er mit seiner Reihenfolge der Sicherheitshinweise durcheinander kam. Die drei „Showgirls“, von denen zwei männlich waren, standen erst eine ganze Weile mit dem Sicherheitsgurt in der Hand da, während er was von Schwimmwesten erzählte.  Später kam er auch noch anderweitig durcheinander und nicht nur wir Passagiere lachten, sondern auch die Crew hatte ein breites Grinsen auf den Gesichtern.

Der Flug war relativ unspektakulär, wenn man von einem netten Überblick über sjoes Heimatort absieht. War nämlich überwiegend wolkig. Die ersten Blicke auf Norge waren vielversprechend: sonnenbeschienenes, schneebedecktes Fjell.  =) Allerdings verschwand das Land keine halbe Minute später wieder unter dicken Wolken und diese sollten uns auch in Torp begrüßen.

Bustickettechnisch schloss sich Betina einfach mal sjoes Bestellung an, ohne dabei daran zu denken, dass diese Studententarif gelöst hatte. Aber der Busfahrer hatte nichts dagegen und wollte auch keinen Ausweis sehen.

In Oslo haben wir erst einmal das Hostel aufgesucht, bevor wir eine Runde durch die Stadt gedreht haben.  Also, im Vergleich dazu war Lillehammer aber die METROPOLE schlechthin!!! Unser Zimmer hat keinen Fernseher und kein W-Lan *smöff*, na gut, dafür einen Kühlschrank, aber brauchen wir den zwingend?? Außerdem gibt’s im Bad keine Steckdose, im Zimmer aber keinen Spiegel…. *edit, halbe Stunde später: Wir haben doch eine Steckdose im Bad, aber an einer ziemlich uneinsichtigen Stelle =) sjoe hat sie dann doch noch entdeckt, aber Steckdosen sind hier trotzdem Mangelware.

Kurzer Überblick was zumindest die Unterwäsche-Mode angeht: mindestens genauso schlimm wie letztes Jahr, wenn nicht sogar noch schlimmer. Wir werden in den nächsten Tagen weitere Studien diesbezüglich betreiben.

  

Unser Spaziergang endete am Hafen und wir träumten davon, im Sommer, bei SONNE!!!! auf den Planke bei Akerbrygge zu sitzen und ein Eis zu essen. Wir melden wertungslos, dass es auf dem Rückweg anfing, zu regnen…

Zurück im Hostel haben wir von stressiger Techno-Musik beschallt im Foyer noch ein wenig unserer Internetsucht gefrönt und dabei den Altersdurchschnitt der Bewohner deutlich angehoben. Warum man deswegen allerdings gesiezt werden muss, wissen wir auch nicht *sich alt fühl* *heul*

1 Kommentar 25.3.10 20:13, kommentieren